Heißarbeiten

HeißarbeitenOSHA definiert Heißarbeiten als alle Arbeiten mit offenen Flammen, Schweißarbeiten, Arbeiten unter Verwendung von funken- oder feuerauslösenden Werkzeugen oder Arbeiten mit Werkzeugen, die eine Zündquelle darstellen können. Für Mitarbeiter besteht nicht nur in der Öl- und Gasindustrie ein mögliches Risiko, da dort der Umgang mit brennbaren Materialien zum Alltag zählt, sondern auch in vielen anderen industriellen Bereichen, in denen Heißarbeiten durchgeführt werden. Unter den vielen Risiken, die bei der Durchführung von Heißarbeiten möglicherweise drohen, stellt der Ausbruch eines Feuers die wohl größte Gefahr dar. Vor Beginn der Arbeiten ist immer eine Gefahrenbewertung durchzuführen, die auch eine Prüfung auf möglicherweise entzündliche oder brennbare Materialien umfassen muss. In den meisten Fällen ist eine Arbeitserlaubnis zwingend erforderlich, deren Anforderungen für Tests und Sicherheit erfüllt werden müssen. Ab Beginn der Arbeiten müssen der unmittelbare Arbeitsbereich sowie dessen Umgebung für die Dauer der Arbeiten ständig überwacht werden, um auf eventuelle Veränderungen hinsichtlich Gaskonzentrationen oder eine Änderung von Windrichtung oder Umgebungstemperatur reagieren zu können.  

Im Hinblick auf Gaswarngeräte abzuwägende Punkte:

Gefahrenbewertung
Ermitteln Sie vor Beginn der Heißarbeiten die aktuelle Konzentration entzündlicher oder giftiger Gase in der Atmosphäre. Für die Durchführung von Heißarbeiten in beengten Räumen benötigen Sie unter Umständen ein Gaswarngerät mit einer Pumpe, um bei der erstmaligen Prüfung des Raums eine Luftprobe nehmen zu können. Verwenden Sie in solchen Fällen ein Ventis Pro, Ventis MX4 oder MX6 iBrid mit einer Pumpe und einem Probenschlauch. Bei Befolgung der 2x2-Regel können Sie mithilfe dieser mit einer Ansaugpumpe ausgestatteten Geräte die Art und Konzentration der gefährlichen Gase in dem Raum ermitteln. Die Sensorkonfiguration hängt von der Art der Gefahr ab, mit der Sie konfrontiert werden. 

Mehrgas-Warngeräte 
Bei Heißarbeiten entstehen unter Umständen entzündliche und giftige Gase, die zur Veränderung des Sauerstoffgehalts in einem Bereich führen können. Zu den Optionen für Mehrgas-Warngeräte zählen Gaswarngeräte für den persönlichen Schutz und Bereichsüberwacher, die zur ständigen Überwachung des unmittelbaren Arbeitsbereichs und dessen Umgebung verwendet werden können. Der Einsatz eines Ventis Pro oder Ventis MX4 mit einer standardmäßigen Viergas-Konfiguration (O2, CO, H2S und UEG für brennbare Gase) eignet sich bei der Durchführung von Heißarbeiten optimal für den persönlichen Schutz. In bestimmten Fällen ist die Verwendung eines MX6 iBrid für Heißarbeiten angebrachter, da dieses Gerät eine größere Auswahl an Sensoren und Konfigurationsmöglichkeiten bietet. Zur Überwachung eines Bereichs, in dem Heißarbeiten durchgeführt werden, kann das Radius BZ1 als zusätzlicher Schutz fungieren.

Wireless-Überwachung 
Die Platzierung eines Radius BZ1 Bereichsüberwachers auf der Windseite des Bereichs, in dem Heißarbeiten durchgeführt werden, ermöglicht eine frühzeitige Warnung der Arbeiter vor Gefahrensituationen. Über LENS Wireless kann der Radius BZ1 die Mitarbeiter vor einer Gefahr durch Gas warnen, wenn sie mit einem Ventis Pro Gaswarngerät ausgestattet sind. Bei der Verwendung einer Kombination aus Radius BZ1 und Ventis Pro können Mitarbeiter ein Mesh-Netzwerk aufbauen, in dem Bereichsüberwacher und Gaswarngerät für den persönlichen Schutz miteinander kommunizieren und so vor Gefahrensituationen warnen können.

Eigensicherheit 
Jedes im Bereich der Heißarbeiten verwendete elektrische bzw. elektronische Gerät muss eigensicher sein, um zu verhindern, dass es in einer möglicherweise gefährlichen Atmosphäre zur Zündquelle wird. Eigensichere Gaswarngeräte müssen vor Beginn der durchzuführenden Arbeiten für deren Genehmigung und während der Arbeiten zur Verhinderung einer Entzündung verwendet werden. Aus diesem Grund sind alle Gaswarngeräte von Industrial Scientific eigensicher.

Richtige Wartung und Einhaltung von Vorschriften 
Die DSX Docking Station bietet automatische Kalibrierung, Anzeigetests, Dokumentation und Diagnose von Geräten.  

Akkulaufzeit
Ein Akku mit erhöhter Betriebsdauer ermöglicht eine Steigerung von Produktivität und Zuverlässigkeit des Geräts. Für Ventis Pro Geräte stehen 3 verschiedene Akkuvarianten zur Auswahl, um Ihre Anforderungen an die Laufzeit zu erfüllen. Der Radius BZ1 kann kontinuierlich 7 Tage ohne Stromversorgung betrieben werden und bietet eine unbeschränkte Laufzeit bei Verwendung eines Netzteils mit erhöhter Betriebsdauer.

Benutzerfreundlichkeit 
Benutzerfreundliche Geräte vereinfachen die Bedienung für Mitarbeiter wie Auftragnehmer und gewährleisten so eine schnelle Reaktion im Notfall.

Digital Permit to Work and JHA
Before hot work begins, it is critical to assess the environment and complete a job hazard assessment (JHA), as well as complete a hot work permit to work. Helping to ensure all of the required forms and permits are filled out correctly each time, SmartWork digital permits enable you to remove the risk associated with paper forms and pencil-whipping. Additionally, through integration with the Ventis Pro gas monitor, gas readings, both one-time and those from continuous monitoring, can automatically populate the permit to work form. Learn how automating your permits to work and JHAs can keep your work on track and your workers safe.

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