Gaswarngeräte für Kohlenmonoxid (CO-Warngeräte)

CO – Kohlenmonoxid – Stahlwerke, Feuerwehren, Werkstätten, Ladedocks, elektrische Anlagen und allgemeine IndustrieIn der chemischen Industrie wird Kohlenmonoxid (CO) für die Herstellung anorganischer Chemikalien verwendet, als Reduktionsmittel bei der Metallveredelung sowie für Lebensmittelverpackungen, in Stahlwerken, auf Ladedocks und für elektrische Anlagen. Besonders hoch ist die Gefahr für Mitarbeiter in der Nähe von oder in beengten Räumen, wenn dort CO als Nebenprodukt von Verbrennungen entsteht. Zu diesen Bereichen zählen Schächte, Garagen, Tunnel, Ladedocks, Lagerhallen und Kfz-Reparaturwerkstätten. Industrial Scientific hat für diese Anwendungsgebiete Eingas-Warngeräte für Kohlenmonoxid wie das GasBadge® Pro und den Tango® TX1, Mehrgas-Warngeräte wie das Ventis® Pro mit LENS™ Wireless sowie den Radius® BZ1 Bereichsüberwacher entwickelt.

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Kohlenmonoxid – CO

 

Gefährdung: 

Entzündlich

Explosiv; UEG 12,5 % 

Klassifizierung: 

Gesundheit

Hochgiftig

Synonyme: 

Kohlenoxid, Rauchgas, Monoxid 

Grenzwerte: 

(OSHA) 

PEL\TWA: 50 ppm 

  

(ACGIH) 

KZE: 400 ppm/15 min. 

  

(OSHA) 

IDLH: 1500 ppm/30 min. 

Branchen: 

Stahlwerke, Feuerwehren, Werkstätten, Ladedocks, elektrische Anlagen und allgemeine Industrie 

Kohlenmonoxid ist ein farbloses Gas. Für die menschlichen Sinne ist es unsichtbar. Kohlenmonoxid ist ein Nebenprodukt in der Verbrennung und tritt überall dort natürlich auf, wo ein Feuer in Gang ist.

Kohlenmonoxid ist ein hochgiftiges Gas, welches als toxisch erstickend bezeichnet wird, das heißt, es reduziert die Fähigkeit des Sauerstofftransportes im Blut. Es reagiert mit dem Hämoglobin im Blut und bildet Carboxyhämoglobin, welches das Hämoglobin am Sauerstofftransport hindert. Geringe ppm-Dosen an Kohlenmonoxid können zu Kopfschmerzen und Schwindel führen. Wenn das Opfer an die frische Luft gebracht wird, bleiben keine dauerhaften Schäden zurück. Hohe Dosen können tödlich wirken.

Auswirkungen verschiedener CO Konzentrationen 

Kohlenmonoxidkonzentration in ppm

Auswirkungen auf den Menschen

50

Zulässige Belastungskonzentrationen für 8 Stunden (OSHA)

200

Möglicher schwacher Schmerz im vorderen Kopfbereich nach 2 bis 3 Stunden.

400

Kopfschmerz im vorderen Bereich und Übelkeit nach 1 bis 2 Stunden. Schmerzen im hinteren Kopfbereich nach 2-1/2 bis 3-1/2 Stunden.

800

Kopfschmerzen, Schwindel und Brechreiz nach 45 Minuten. Kollaps und möglicher Tod innerhalb von 2 Stunden

1,600

Kopfschmerzen, Schwindel und Brechreiz nach 20 Minuten. Kollaps und Tod nach 1 Stunde.

3,200

Kopfschmerzen und Schwindel innerhalb von 5 bis 10 Minuten. Bewusstlosigkeit und Todesgefahr drohen nach 30 Minuten.

6,400

Kopfschmerzen und Schwindel nach 1 bis 2 Minuten. Bewusstlosigkeit und Todesgefahr drohen nach 10 bis 15 Minuten.

12,800

Unmittelbare Wirkung: Bewusstlosigkeit. Todesgefahr droht nach 1 bis 3 Minuten.

Quelle: American Industrial Hygiene Association

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Behalten Sie den Überblick bei der Überwachung von GasenWenn es um lebensrettende Gaswarngeräte geht, können Sie es sich nicht leisten, im Dunkeln zu tappen. Moderne Gaswarngeräte verfügen über Funktionen, die Ihnen eindeutige Daten zum Status von Geräten und Sensoren bieten. Sie informieren den Benutzer über die richtige Reaktion bei einem Alarm und gewährleisten eine einfache Interpretation der Messwerte. Dieser Fachartikel beschäftigt sich mit der Technologie, die eine Vereinfachung der Überwachung von Gasen für alle Benutzer ermöglicht.


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